Veuve Clicquot - Madame Clicquot
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MADAME CLICQUOT

PORTRÄT

Madame Clicquot wurde im Jahre 1777 in Reims geboren. Als Tochter Baron Nicolas Ponsardin genoss sie eine ihrem sozialen Status entsprechende hervorragende Ausbildung auf der Grundlage traditioneller Moral und der Werte der damaligen Zeit. 

Im Jahr 1798 heiratete sie François Clicquot, Sohn des Gründers des Hauses Clicquot. François teilte seine Leidenschaft und sein Wissen über Champagnerproduktion und -vermarktung mit seiner jungen Frau. Diese Zeit an der Seite ihres Mannes versetzte Madame Clicquot nach dem frühen Tod François' im Jahr 1805 in die Lage, die Zügel in der Familie zu übernehmen.

In einer Zeit, in der Frauen in der Wirtschaft keine Rolle spielten, wagte sie es, die Leitung des Unternehmens an sich zu ziehen, eine Rolle, die sie mit Leidenschaft und Entschlossenheit ausfüllte.

Madame Clicquots Charakter lässt sich mit zwei Worten zusammenfassen: kühn und klug. Sie nutzte jede neu sich bietende Gelegenheit, nahm Risiken in Kauf und konnte dadurch ihr Geschäft weltweit ausdehnen. Kompromisslos, wenn es um die Qualität ihrer Weine ging, perfektionierte sie neue Produktionstechniken. Sie erfand die "table de remuage" (den Rütteltisch), um Champagner zu klären, und kreierte die allererste Mischung von Rosé-Champagner. Innerhalb von nur wenigen Jahren machte sie aus ihrem Namen eine Spitzenmarke, die noch heute in der ganzen Welt berühmt ist. Schon damals erkannten ihre Kollegen ihre hervorragenden Beiträge an und bezeichneten sie als die "Grande Dame des Champagners".

Motto des Hauses Veuve Clicquot EINE QUALITÄT, DIE BESTE

Champagner ist ein legendärer Wein. Die gesamte Geschichte des Hauses Veuve Clicquot Haus wird von legendären Weinen geprägt, die allesamt dem Verlangen nach Qualität entsprechen, die Madame Clicquots lebenslanger Antrieb war. Getreu diesem Erbe ist das Haus stolz auf sein Motto: "Nur eine Qualität, die beste". Eine kurze Reihe von nur 10 Kellermeistern hat dieses Streben nach Qualität angeleitet und damit die Kontinuität des Veuve-Clicquot-Stils gesichert: Kraft und Komplexität. Veuve Clicquot bevorzugt Exzellenz und Qualität. Nur Saft aus der Cuvée (der ersten – und edelsten – Pressung) wird verwendet.

DIE ZEICHEN DES HAUSES

1798 :
DER ANKER

Der Anker, das christliche Symbol für Hoffnung und Strenge, wurde 1798 von Philippe Clicquot, dem Gründer des Hauses, als Korkbrandzeichen gewählt, das vor der Einführung von Etiketten einzige Unterscheidungsmerkmal war. Als Symbol der Hoffnung war der Anker ein perfektes Sinnbild für einen Jungunternehmer mit dem Glauben an das Florieren seines neu gegründeten Unternehmens. Madame Clicquot nutzte das gleiche Korkbrandzeichen, als sie im Jahre 1805 die Leitung des Hauses übernahm. Indem Veuve Clicquot Ponsardin das Anker-Emblem durch die Jahrhunderte hindurch beibehielt, blieb es den Zeichen und Symbolen seiner Wurzeln treu.

DER ANKER

1805 :
DIE SIGNATUR

Nach dem frühzeitigen Tod ihres Mannes François Clicquot in 1805, übernahm die verwitwete 27-jährige Barbe Nicole Clicquot, geborene Ponsardi, das Haus ihres Schwiegervaters und benannte es nach sich. Seitdem unterzeichnete Sie alle Dokumente: Veuve Clicquot Ponsardin. Heute steht diese Signatur auf dem Veuve Clicquot Eitkett als Zeichen für Madame Clicquot's Versprechen von Exzellenz, für welches ihr Name weltweit bekannt ist.

DIE SIGNATUR

1811 :
DER KOMET

Ein Komet zog im Jahr 1811 über den Himmel der Champagne, und viele fassten dies als Vorzeichen für ein ausgezeichnetes Erntejahr auf. Madame Clicquot verwendete Trauben dieser "Kometenernte", um die außergewöhnlichen Vins de la Comète daraus herzustellen, die den weltweiten Ruf des Hauses für Exzellenz förderten. Ähnlich wie ein Glücksstern wacht das Symbol des Kometen seitdem über die Geschicke des Hauses Veuve Clicquot Ponsardin.

DER KOMET

1877 :
DAS YELLOW LABE

Zwischen 1860 und 1870 trat das Haus in eine neue Ära ein, als es begann, jede seiner Flaschen systematisch zu etikettieren. Der Jahrgang 1873 erhielt eine besondere Aufmachung in Form eines gelben Etiketts. Im Jahr 1876 trug der für den britischen Markt bestimmte trockene Jahrgangswein ebenfalls einen gelben Aufkleber. Gelb wurde zum Kennzeichen der trockenen Jahrgänge für den britischen Markt. Nachdem der Ball einmal im Rollen war, verlangten Agenten und Kunden gleichermaßen dieses originelle Unterscheidungsdetail. Am 12. Februar 1877 lässt Edouard Werlé die Yellow-Label-Schutzmarke "V.Clicquot P. Werlé" eintragen. Der Gelbton wurde allmählich dunkler, sodass die Kellermeister beim Stöbern in den dunklen Kellern den Unterschied zwischen trockenen und Brut-Weinen erkennen konnten. Auf Anregung von Bertrand de Mun bekamen die Etiketten der Brut-Weine im Jahre 1945 auch die gelbe Farbe. Heute ist das gelbe Etikett das Hauptmerkmal, anhand dessen die Verbraucher Veuve-Clicquot-Ponsardin-Flaschen identifizieren.

DAS YELLOW LABEL
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WE ARE CLICQUOT

EPISODE #10, FABIENNE MOREAU, HERITAGE MANAGER
EPISODE #10, FABIENNE MOREAU, HERITAGE MANAGER

Die Historikerin des Hauses, Fabinne Moreau trägt mit der Verwaltung des Erbes von Veuve Clicquot eine große Verantwortung. Das Haus verfügt über eine große Anzahl an Artefakten, Besitztümern, Archiven und von Madame Clicquot persönlich geschriebene Briefe, welche die Geschichte und die Geihmnisse des Champagners dokumentieren. Diese Einblicke haben die Werte und das Vermächtnis des Hauses Veuve Clicquot bis heute geprägt. Entdecke Fabienne's Geschichte

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